| Aggressionen |
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| Geschrieben von: Administrator | |||
| Samstag, 10. März 2007 um 15:31 | |||
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Auch hier liegt das Problem darin, daß die Hörnchen noch nicht lange als Haustiere domestiziert sind. Das natürliche Verhalten kommt noch durch, incl. der Negativen. In freier Natur hängt das Überleben der Hörnchen davon ab, ihr Revier und alle Futtervorräte vor Eindringlingen zu beschützen. Der Dieb wird mit extrem aggressiven Angriffen aus dem Revier vertrieben. In der Haustierhaltung wäre das zwar nicht nötig, die Hörnchen würden ja nicht verhungern, doch leider gibt es trotzdem immer noch das gleiche Problem. Sie verteidigen alles vor dem bösen Futterdieb, also uns Menschen. Wenn man ein Tyrannosaurus-Hörnchen erwischt habt, dann kann man eigentlich nichts dagegen machen, als sich zu schützen. Stark duftende Handcremes oder Lederhandschuhe können helfen das heftigste abzuwehren. Auch kann man versuchen, die Aggressionen auf ein Stofftier zu übertragen. Es gibt auch Versuche, die Aggressionen mit Bachblüten in Griff zu bekommen, jedoch kann man hier auch sehr viel falsch machen und es es ist eine Menge Disziplin vom Halter gefragt, um die Therapie erfolgreich abzuschließen. Manchmal sind die Hörnchen auch nur gegenüber ihrer Hauptbezugsperson aggressiv. In dem Fall müsste einfach eine andere Person die arbeiten täglich rund ums Hörnchen übernehmen. Und wenn gar nichts hilft, dann ist nur noch die Quarantäne bis zum Ende dieser Periode (Frühjahr) möglich. Dazu muss der Käfig aber auf jeden Fall groß genug sein! Die Zähne von einem Streifenhörnchen sind ziemlich lang und spitz, ein Biss kann daher äußerst schmerzhaft sein
Hier nochmals: Das Problem der Herbstaggression ist nicht hormoneller Art, sondern es liegt an ihrem natürlichen Verhalten! Als strikter Einzelgänger, wird jeder in ihrem Revier als potentieller Futterdieb angesehen und entsprechend behandelt. Egal ob Mensch oder Streifenhörnchen. Sie brauchen keine Gesellschaft, weder vom anderen Geschlecht, noch einem Geschwisterchen oder sonst einem Streifi oder anderem Tier. Sie fühlen sich alleine Pudelwohl! Bitte keine Experimente nach dem Motto: erst mal schauen, vielleicht klappt es ja... Das ging schon öfters daneben und endet nicht selten mit dem Tod von einem Hörnchen! Auch eine Kastration oder Sterilisation ist unnötig und löst garantiert nicht das Problem! Da so eine OP für ein so kleines Tier sehr gefährlich ist, könnte es dabei sterben! Also auch hier: bitte keine Experimente und Hände weg von dem Tierarzt, der das als Lösung in Erwägung zieht! Man hat nur die Möglichkeit durch sorgfältige Auswahl der Herkunft des Hörnchens das Risiko zu minimieren, daß es im Herbst bissig wird. Laut Umfrage ist das Risiko ein bissiges Hörnchen zu bekommen wesentlich geringer, wenn man es von einem zuverlässigen Züchter nimmt.
Folgendes Foto wurde nur zu Anschauungszwecken aufgenommen. Gizmo ist nicht bissig und hat sich auf unseren Wunsch angehängt, nicht festgebissen und wurde auch nicht zu dieser Aufnahme gezwungen, eher bestochen...
Auch bei folgender Aufnahme kam niemand zu schaden. Sie dient nur Anschauungszwecken und soll lediglich zeigen, wie ein Hörnchenangriff aussehen kann:
Leider kommt es in dieser Zeit bei manchen Haltern und auch bei Tierärzten zu einem bösem Irrtum
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